In einem Urteil vom 13. Juli 2007 hat das OLG Naumburg (10 U 14/07) sich umfangreich mit gleich drei aktuell immer wieder diskutierten Rechtsfragen befasst:
1. Welche Widerrufsfrist gilt bei eBay?
2. Kann die Verwendung einer Formulierung aus dem amtlichen Muster der Widerrufsbelehrung in der BGB-InfoV wettbewerbswidrig sein?
3. Wann ist eine Abmahnung rechtsmissbrÀuchlich?
Das Oberlandesgericht Hamburg hat in seiner Entscheidung vom 20.4.2007 (Az.: 3 W 83/07) entschieden, dass die Bitte an den Kunden, das Paket ausreichend zu frankieren, keine unzulĂ€ssige EinschrĂ€nkung des Widerrufsrechtes darstellt. Damit hat das Gericht in einem immer wieder aufkommenden Streit erfreulicherweise sehr pragmatisch entschieden und ist den Shopbetreibern entgegengekommen. In Deutschland mĂŒssen diese im [...]
Auf der Auktionsplattform sieht man immer wieder OnlinehĂ€ndler die plakativ unter Verwendung grafischer Hervorhebungen sinngemÀà wie folgt: âeBay-GebĂŒhren trage ich, Versand der KĂ€uferâ werben. Verschiedene Gerichte â unter anderem auch zwei Oberlandesgerichte haben bestĂ€tigt, dass dies Werbung zumindest unter bestimmten Voraussetzungen abmahnfĂ€hig ist. So hat das OLG Hamburg (Beschluss vom 12.09.2007 – Az. 5 W [...]
In einer aktuellen Entscheidung des Landgerichtes Berlin (Az. 16 O 817/07, Beschluss vom 18.12.2007) wird umfassend dargestellt, welche Fehler ein OnlinehĂ€ndler auf eBay.de in seiner RĂŒckgabebelehrung unterbringen kann. Ein Unternehmer wurde von einem Mitbewerber abgemahnt und da er keine UnterlassungserklĂ€rung abgab, erging eine Einstweilige VerfĂŒgung. In dem Beschluss des Gerichtes werden die abmahnfĂ€higen Punkte einer [...]
Zwei Gerichte haben durch Beschluss entschieden, dass OnlinehĂ€ndler abgemahnt werden können, wenn Sie nicht darĂŒber informiere, wie die KaufvertrĂ€ge mit dem Verbraucher auf ihren Seiten zustande kommen. Die zu vor ausgesprochenen Abmahnungen der Mitbewerber haben die Gerichte jeweils bestĂ€tigt. LG Dresden: (Online-Shop)
Das Einbinden eines Markennamens in eine Kategorie eines Onlineshops (hier: âSchmuck, Jette Joopâ) stellt selbst dann eine Markenverletzung dar, wenn in dieser Unterkategorie gar keine Artikel eingestellt sind (âJette (0)â).
Die Antragstellerin vertreibt unter der Marke âJETTEâ exklusive Damenbekleidung. Auf seiner Internetseite verwendet der Antragsgegner in seinen Auflistungen von Markenartikeln u. a. die Angabe âJette (0)â [...]